Das Live Roulette

Roulette ist wahrscheinlich der Inbegriff für Casino Spiele, und definitiv für Live-Dealer Spiele geeignet. Live-Dealer werden auch als Croupiers bezeichnet, und dieser Begriff ist eindeutig mit dem Roulette verschmolzen. Wenn ein Online Casino Live-Dealer Spiele anbietet, ist Roulette mit Sicherheit dabei, in manchen Casinos sogar die amerikanische und die europäische Version. Der Ablauf des Spiels ist so einfach wie faszinierend. Du setzt deine Jetons auf eine bestimmte Zahl bzw. auf ein bestimmtes Ereignis, die nette Dame auf deinem Monitor im kurzen Schwarzen wirft eine Kugel in einen sich drehenden Kessel, die Kugel bleibt auf irgendeinem Zahlenfeld am Rand des Kessels liegen, und je nachdem, welche Zahl getroffen wurde, hast du gewonnen oder verloren. Hast du schon von dem Gerücht gehört, der Kessel könne mit einem Magneten manipuliert werden? Das ist falsch, denn die Kugel ist nicht aus Metall. Bei Online Casinos sorgt die Software des Herstellers für ein faires, zufälliges Ergebnis, ferner gibt es diverse Kontrollen, die das extern zur Sicherheit der Spieler erledigen. Bei Live-Dealer Spielen gibt es diesen Zufallsgenerator nicht, also kann auch hier kein Schmus betrieben werden. Sei unbesorgt, die Ergebnisse sind genauso fair und zufällig, wie in einem Kasino aus Stein und Holz.

Das europäische Roulette

Der Hauptunterschied zwischen amerikanischem und europäischem Roulette ist das Double-Zero. Als das Roulette aus Europa nach Amerika kam, erfanden die dortigen Betreiber ein weiteres Feld, die Doppel-Null, um die Quoten zu ihren Gunsten zu manipulieren. Beim europäischen Roulette gibt es nur 1 Null. Da jede Zahl als Feld und damit als mögliches Ereignis auf dem Roulettetisch auftaucht, stehen deine Quoten bei weniger Feldern natürlich besser. Ferner ist die Anordnung der Felder im Kessel ein bisschen anders, was sich auf deinen Einsatz auswirkt, wenn du bestimmte Segmente des Kessels abdecken willst. Auch das Spielfeld unterscheidet sich rein optisch von dem ursprünglichen, europäischen Feld. Dort sind alle Zahlen übersichtlich weiß auf grünem Hintergrund. Bei der Überseevariante sind die Farben der Felder rot bzw. schwarz, je nachdem, wie sie im Kessel unterlegt sind. Ob das für dich ein Hilfsmittel ist, oder arme Schildkröten eher noch verwirrt, ist Geschmackssache. Du kannst dir jedenfalls sicher sein, wenn du beim Vorbeifliegen einen "bunten" Roulettetisch siehst: "Hoppla, Vorsicht, das ist amerikanisches Roulette!", was du aufgrund der schlechteren Quoten auf jeden Fall vermeidest. Darüber hinaus ist das Outside beim europäischen Roulette auf links und rechts des Spielfeldes verteilt, beim Amerikanischen ist alles auf einer Seite. Das hat jedoch keine tiefsinnigere Bedeutung.

Das Spielfeld

Die einzelnen Trefferchancen beim Roulette bei Casinos kannst du dir selbst ausrechnen, wenn du die Möglichkeiten zusammenzählst. Setzt du auf das Inside, so wird der innere Bereich mit den Zahlen genannt, hast du eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 36 (36 Zahlen + die Null), dass dein Tipp gewinnt. Das ist das unwahrscheinlichste Ereignis des ganzen Spiels, deshalb ist die Auszahlungsquote in diesem Fall sehr hoch. Wo ein Inside ist, muss auch ein Outside sein, und auch das Roulette macht hier keine Ausnahme. Das Outside sind die beiden Bereiche neben dem Inside. Auf der einer Seite findest du die Felder für die Ereignisse schwarz, gerade Zahl und die hohe Hälfte (Zahlen 19-36), auf der gegenüberliegenden Seite sind die jeweils entgegengesetzten Ereignisse. Weiterhin hast du die Möglichkeit, auf eine Spalte oder auf das obere, mittlere und untere Drittel zu setzen. Die Auszahlungsquoten passen sich dabei jeweils den Wahrscheinlichkeiten an. Ferner hast du im Inside die Chance, mit einem Jeton auf zwei oder vier benachbarte Zahlen zu tippen, bzw. auf Straßen (Zeilen) und Doppelstraßen.